It could have been great ….

Weizenbaum
At the 1. Adlershof Business Talk, far away from the public, Joseph Weizenbaum (83, on top) and Marvin Minsky (79) met again after more than 20 years. One cannot exactly say that they are close friends, however, what they do have in common, both went to MIT in its really »golden times«.

So, what happened?

Marvin-MinskyA denouncement or should I better say a lamentation of Joseph Weizenbaum? In never ending monologues he was attacking Minsky. He didn´t want to discuss! He wasn`t looking for topics which might have been worth discussing! A bitter old complaining man …

What lasts? Weizenbaum was struggling for his acceptance in the scientific world – and he lost! His attempt for reconciliation failed because of his bitterness.

Weizenbaum was only topped by the incapacity of the attending journalist Stefan Krempl who – in this case – wasn`t able to break new ground! He really missed a great chance!

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4 thoughts on “It could have been great ….”

  1. Hmm, ich frage mich, ob das so ohne weiteres stimmt. Es leuchtet natürlich ein, dass jemand, der so sehr gegen das Tun seiner Fachdisziplin wettert, nicht gerade mit offenen Armen in die Community aufgenommen wird. Welcher sich auflehnende Mensch gilt denn schon als “akzeptiert”? Hinterher haben es dann alle immer schon gewußt.

    In der scientific community für Technologie ist er vermutlich wirklich eher als Fremdkörper gesehen worden. Aber als Gesellschaftskritiker hat er es oft ja mit ganz einfachen Fragen geschafft einem zu vermitteln, das auch die Verantwortung des eigenen Tuns immer wieder überprüft werden muss. Und angesichts der teilweise wirklich absurden Bemühungen in Sachen künstlicher Intelligenz kann man da nur schwer übertreiben. So gesehen war seine Community wohl eher mit der Gesellschaft als Ganzes weiter gefasst und nicht nur fachbezogen.

    Was ihm vielleicht geholfen hätte (aber auch seine Aussagen teils abgeschwächt hätte), wäre vielleicht mehr Abstand zu sich selbst und den eigenen Aussagen gewesen. Wenn er verbittert war, stellt sich zumindest die Frage warum, grundlos, oder aus gutem Grund?

    Angesichts so einiger Probleme auf der Welt, kann man schon mal an der Problemwelt ein wenig verzweifeln, wenn man versucht eine Lösung dafür zu finden, oder auch nur Diskussionspartner. Mit den Weltproblemen wollen sich die wenigsten freiwillig beschäftigen, da gibt es wichtigeres, z.B. wer das Jungelcamp als nächster verlassen muss.

    Er hat sich einigen Problemen immerhin gestellt, das finde ich mutig, denn dafür brucht man schon eine robuste Persönlichkeit. Es ist viel einfacher für die Ziele von KI zu sein (wegen der attraktiven Heilsversprechen die sie liefert), als dagegen (und die Heilsversprechen zu entzaubern). Die Leute lieben Zaubertricks, sie wollen gar nicht wissen wie sie funktionieren…

  2. REPLY:
    … leider, und deshalb schnitt Weizenbaum meines Erachtens so schlecht hab. Haette er sich konstruktiv mit Inhalten auseinandergesetzt, waere eine Diskussion zustande gekommen.

    In meinem Beitrag oder meinem Post ging es nicht darum, Weizenbaum Lebenswerk in Frage zu stellen. Es war die Beschreibung des erlebten … und das war sehr, sehr traurig.

  3. REPLY:
    Hmm, dann war das wohl echt ein ziemlich vertaner Diskussionstermin. Die KI-Leute finde ich dennoch heftig. Spannend dazu ist auch die Wette die Ray Kurzweil und Mitchell kapor laufen haben.

    Siehe hier:
    http://www.longbets.org/1

    Ich habe schonmal einen Vorschlag für den Turingtest, welche Frage man dem Rechner stellen sollte:

    “Was macht 123094645672 multipliziert mit 78736478123656756257?”

    Wenn er darauf antwortet (evtl. sogar schnell antwortet) ist die Sache ziemlich klar. Rechner werden diesen Test niemals bestehen!!! Ich bin also auf der Seite von Kapor.

    Mehr über ihn findet man hier:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Mitch_Kapor

  4. … vertreten ein komplett andere Generation von KI als die hier genannten.

    Siehe hierzu auch das Buch von Minsky: Emotion Machine und Krzweils KI-Beitraege. Ich habe das Gefuehl, die beiden trennen Welten.

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